KomPo7 Kompetenzfeststellungsverfahren

04.12.2019

ANALOG & DIGITAL | Berufsorientierung im Wandel

Unter dem Motto ANALOG & DIGITAL feierte die Kompetenzfeststellung KomPo7 gemeinsam mit hessischen Schulen, deren Lehrkräften sowie Ansprechpersonen für Berufliche Orientierung der Staatlichen Schulämter und OloV-Akteuren ihr zehntes Durchführungsjahr. Der Zeitpunkt des Jubiläums steht für den Startschuss in ein zukunftsorientiertes digitales Kompetenzfeststellungsverfahren – die KomPo7-App. In der diesjährigen KomPo7-Veranstaltungsreihe drehte sich folgerichtig alles rund um die Themen Digitalisierung und schulische Berufsorientierung.

Nach Pilotierung der KomPo7-App im Sommer 2019 lagen bereits erste Erfahrungen von Schulen vor, die im Rahmen der Veranstaltungsreihe von Lehrkräften und schulischen Fachkräften diskutiert worden waren. Neben den Funktionen und Vorteilen der App standen bis zum Beginn des neuen Schuljahres insbesondere der Praxisbezug und schulische Umsetzungsmodelle im Mittelpunkt der Veranstaltungen.

Die Abschlussveranstaltung am 20. November mit dem Titel "Berufsorientierung im Wandel" nahm das Thema Digitalisierung mit Blick auf die schulische Praxis auf. Im Mittelpunkt standen die Fragen, wie die Digitalisierung die schulische Berufsorientierung beeinflusst und wie Lehrkräfte die neuen Gestaltungsspielräume gewinnbringend nutzen können. Zu Beginn stellte Projektleiterin Daniela Evermann das Projekt "KomPo7 verankern" vor und präsentierte im Zuge dessen die Grundzüge der webbasierten App, die Unterstützungsleistungen des Projektbüros "KomPo7 verankern" für Schulen sowie verschiedene schulische Umsetzungsmodelle.

Prof. Dr. Thorsten Bührmann, Professor für Sozialwissenschaften und Forschungsmethodik an der Medical School Hamburg – University of Applied Sciences and Medical University, gab einen Einblick in aktuelle Innovationen in der digitalen Berufsorientierung und bereicherte die Veranstaltung durch digitale Gestaltungsmöglichkeiten von Angeboten zur Beruflichen Orientierung. Thematisiert wurden Chancen und Grenzen digitaler Orientierungsangebote sowie die Notwendigkeit gerahmter Freiräume, in denen Jugendliche zielgerichtete Informationen und Erfahrungs- und Reflexionsräume geboten werden. Die Rolle der Eltern im Orientierungsprozess wurde ebenso beleuchtet.

Das Fazit der Veranstaltungsreihe im Jubiläumsjahr lautet: Berufliche Orientierung wird zunehmend digitaler und bleibt doch im Kern ein analoger Prozess.

Die Veranstaltungspräsentation zum Projekt sowie die Präsentationen von Prof. Dr. Bührmann finden Sie unten im Download.

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